Sourcing Bewertungskriterien für Request for Proposal (RFP)

Bewertungskriterien RFP für die Sourcing Short List Selektion

Die Bewertungskriterien und der Prozess für die Bewertung müssen vor der Auswertung der einzelnen Angebote festgelegt werden und vom Steering Board genehmigt werden.

Mögliche Bewertugskriterien könnten sein:

Unternehmens-Strategie:

  • Abhängigkeit
  • Fachwissen, Branchen Know-how
  • Referenzen (Branchen, ITO Umfang)
  • Zertifizierungen (z. Bsp. ISO 20000 / ISO 27000)
  • Regulatorien (z.B PCI-DSS, GMP, etc.)
  • Business Requirements
  • Datenschutz
  • Datenhaltung (near Shore, off shore etc.)
  • Datenzugriff
  • Single- vs. Multi-Sourcing Ansatz
  • …weiter Kriterien je nach Art und Bedarf des jeweiligen Projektes

Finanzielle Kriterien

  • Kosten
  • Leistungstransparenz
  • Flexibilität bei der Preisstruktur
  • Projektkosten
  • Finanzierungsmodelle
  • ..

Personal:

  • Flexibilität
  • Qualifikationen respektive Fachkompetenzen des eingesetzten Personals
  • Transfer Personal
  • Fachwissen, Zertifizierungen

Technologie

  • Aktuelle Technologien
  • Zuverlässigkeit
  • Innovationen

Vertrag:

  • Vertragslaufzeiten
  • AGB
  • Datenschutz
  • Haftung
  • Audit
  • Beendigungs Management
  • Lizenz Management
  • Service Levels und KPIs
  • Bouns- Malus System

IT und Geschäftsprozesse:

  • Schnittstellen
  • Organisation (Betrieb & Projekt)
  • Audit
  • Reporting
  • Multiprovider Management

Die Gewichtung der einzelnen Kriterien werden nach dem Ansatz von Best Practice bei Outsourcing vorgenommen.

Vorteile bei IT Outsourcing in Kombination mit Cloud Services

Vorteile bei IT Sourcing:

Optimierung der Leistungen und Prozesse:

  • Steigerung der Service Erfüllung
    • Reifegrad für die betroffenen IT Services
  • Garantierte Service Levels und definierte KPIs
    • Definierter Leistungsumfang
  • Reporting der erbrachten Leistungen
  • Skalierbarkeit der Lösungen
    • Anpassungen an Mengen und kurzfristig benötigte Leistungen
  • Know How und Anzahl der Fachexperten
  • Reaktionszeiten
    • Zusätzliche System können innerhalb von Minuten zur Verfügung gestellt werden
  • Reifegrade bei den ITIL Prozesse
  • ITIL / ISO 20000 zertifizierter Service Provider

Businessumfeld:

  • Verringerung der Geschäftsrisiken
  • Verfügbarkeit von IT Fachpersonal
  • Reduktion der Fertigungstiefe in der IT
  • IT Prozesse (z.Bsp. Change Management)
  • IT Governance

Optimierungen:

  • Mengeneffekte
    • Bandbreite
    • Anzahl Anwender
    • Bedarfsschwankungen bei Mehr- respektive Mindermengen
  • CapEx vs OpEx (Verschiebung Investitionen nach Betriebskosten)
  • Personalkosten
  • Fachwissen (Breitere Abstützung auf mehrere Fachexperten)
  • Kostentransparenz
  • Servicekatalog
  • Effizienzsteigerung
  • ITIL Prozesse
  • Reporting

Risiko bei Outsourcing Projekten:

Risiko Sourcing Projekte
Risiko Sourcing Vorhaben

Cloud Service Preismodelle

Cloud Preis- und Verrechnungsmodelle:

Bei der Leistungsverrechnung von Cloud Services  werden je nach Anbieter diverse Stückkosten verrechnet. Bei den meisten Cloud Anbietern ist der effektive Endpreis nur mittels Simulation von der Basis der zukünftigen Verbrauchswerte möglich.

Einfluss Faktoren und Preiskomponenten:

Hardware:

  • CPU Leistung respektive Anzahl CPU und Leistungsklasse
  • CPU Verbrauch / Memory
  • Storage (Belegt oder Allokiert)
  • Netzwerk Anschluss
  • Redundanzen (Failover, Standby Systeme)

Software:

  • Betriebsystem
  • Middleware
  • Tools
  • Virenscanner
  • Anwendungssoftware

Betriebsaufwände:

  • Internet Anschluss / Bandbreite
  • Security
  • Verfügbarkeit
  • Reaktionszeiten
  • Supportzeiten
  • Traffic (Up- und Down Load Datenmengen)
  • Recovery (RPO/RTO)

Zusatzleistungen / Zusatzaufwände:

  • Aktivitäten nach Aufwand
  • IP Adressen
  • Data Migration (import und export Data)
  • Projekte
  • Support Leistungen

Vertrags Eckwerte:

  • Minimale Vertragslaufzeit
  • Kündigungsfristen
  • Pönale
  • Datenschutz
  • Auditklausel
  • Preisstabilität / Teuerung

Service Level Verfügbarkeit und Ausfallzeiten des Services (KPI)

Verfügbarkeit und maximale Ausfallzeiten eines Services oder Applikation bei 7x24h Betriebszeit.

Bei mehreren Service Ketten wie zum Beispiel einer ERP Lösung werden die einzelnen Services serielle verkettet und die maximale Verfügbarkeit wie folgt berechnet:

KPI SLA End to End Verfügbarkeit:

SLA1 * SLA2 * SLA3 respektive 99.5% * 99.5% * 99.5% =  98.5%

Maximale Gesamtausfallzeit bei 7x24h Betriebszeit für die geforderten Service KPIs:

SLA Verfügbarkeit und Ausfallzeiten (KPIs)

End to End SLA und Verfügbarkeit

End to End (E2E) Service Levels Agreements:

Bei der Berechnung von Service Levels für die End to End Verfügbarkeit werden die einzelnen Services entsprechend miteinander multipliziert (serielle Verkettung der einzelnen Services).

Beispiel:

SLA 1 (Server)= 99.5% , SLA 2  (Netz) = 99.5%, SLA 3 (Internet Gateway) = 99.0%  

E2E Service Level Agreements Verfügbarkeit:  98.0% (99.5*99.5*99.0)

End to End SLA Verfügbarkeit

End to End Verfügbarkeit über die einzelnen SLAs

Dienstleistungen für IT Sourcing und Provider-Management

IT – Outsourcing Beratung und Service Management ITIL V3/ Provider- und Supplier Management, ISO 20’000 / ISO 27’000 and Project Management, IT Leistungsverrechnung

 

 

 

Portfolio:

  • IT Sourcing- / Outsourcing Beratung
  • IT Due Diligence
  • Service Management (ITIL V3 und ISO 20’000)
  • Governance & Compliance
  • Service Level Management
  • Service Katalog
  • Betriebshandbuch
  • Provider- und Supplier Management
  • IT Security, ISO 27’000
  • IT Leistungsverrechnung (Kostenstellen, Kostenarten)
  • End to End Performance Monitoring (IT Systeme, Business Prozesse)
  • Transition- und Projektmanagement

Provider Management

Prozesse und Abhängigkeiten für das Provider Management und die Steuerung der einzelnen Services.

 Provider Management Top Level Prozesse und Aktivitäten:

  • Customer Relation
  • Supplier Management
  • Vendor Management
  • Service Level Requirements (Business needs)
  • Service Katalog und KPIs
  • RACI Matrix (SLA)
Provider Management und Sourcing Prozesse

Provider Management und Sourcing Prozesse

Maintenance & Support Verträge

Folgende Themengebiete werden unter den Wartungs- & Support Verträge verstanden:

  1. Facility Management

  • Rechenzentren Betrieb
  • Energie
  • Kälte / Abwärme
  • Überwachung und Alarmierung
  • Gebäude Sicherheit

IT Infrastruktur

  • Hardware Wartungsverträge (pro Hersteller oder über 3rd Party)
  • Hardware Supportverträge (pro Hersteller oder über 3rd Party)

Software und Tools

  • Lizenz Verträge (pro Hersteller oder über 3rd Party)
  • Wartungsverträge (pro Hersteller oder über 3rd Party)
  • Supportverträge (pro Hersteller oder über 3rd Party)

Die Verträge können auch über so genannte Dienstleister wie z.Bsp. Software Lizenzierung, Wartung gebündelt und entsprechend optimiert werden.

Bei Wartungsverträge ist es zum Teil von Vorteil die Wartung- und Supportleistungen über ein spezialisiertes Unternehmen (SPOC Funktion) einzukaufen und zu Bündeln, dabei können die vereinbarten Serviceleistungen und die Kosten wesentlich optimiert werden.

Mittels Einsatz und Umsetzung einer SOA Architektur in der IT lassen sich die Systeme und Applikationen Standardisieren und es müssen Überlegungen angestellt  werden, in wie weit ist es sinnvoll Ersatzgeräte respektive Testgeräte zu beschaffen und gleichzeitig die Wartungskosten (Risk Management bei Reaktionszeiten etc.) zu reduzieren.

Mit einer sinnvollen Sourcing Strategie (Out-, Insourcing, Near Shoring  etc.) können auch wesentliche Reduktionen von CAPEX und OPEX von xx % erzielt werden und Themen wie Business Continuity Management (BCM), Dual RZ Strategie, Skalierung Server & Storage etc. mit vertretbaren Aufwände realisiert werden.

1×1 – Sourcing GmbH für Beratung von Sourcing und Provider Management Themen

Die Wartungskosten (OPEX) bewegen sich je nach Produkte und Hersteller zwischen ca. 15% bis ca. 25% p.a. der getätigten Investitionen (CAPEX)!

Optimierungen von Wartung- und Supportverträge:

  • Standardisierung IT Systeme (SOA)
  • Verringerung der Komplexität (Interface, SW Versionen, etc.)
  • Zentrale Beschaffung
  • Lifecycle Management (Hardware, Software)
  • Service Katalog
  • Optimierung Wartungsverträge
  • Riskmanagement
  • Ausfallszenarios
  • Business Impact Analysis (BIA)
  • Business Continuity Management (BMC)

Vertragsmanagement für Provider Management

Vertrags Management:

Um das „operative“ Geschäft innerhalb eines Informatik Betriebes optimal zu gestalten, sind folgende Vertragsschwerpunkte zu berücksichtigen:

  • Maintenance & Support Verträge
  • Infrastruktur Verträge
  • Applikations Management & Support Verträge
  • Software Lizenz Verträge
Provider Management and Sourcing Contracts

Provider Management and Sourcing Contracts


Optimierung Service Leistungen:

Je nach IT Strategie und Sourcing Schnitt der eingekauften oder erbrachten Service-Dienstleistungen kann die Vertragskonstruktion wesentlich optimiert, die Schnittstellen minimiert und die einzelnen Risiken verteilt werden.

Service für IT Strategie und Provider -Management:

Consulting for Sourcing Strategie and Provider Management 

 

Sourcing Lifecycle Model

Sourcing Lifecycle Model

Das Sourcingmodell wird in die folgenden drei Haupt-Phasen unterteilt:

Phase 1 (Vorbereitung):

  • Sourcing Strategie
  • Roadmap
  • Entscheidungsfindung

Phase 2 (Ausschreibung und Verhandlung):

  • RFI
  • SLA und KPIs
  • RFP
  • Evaluation
  • Selektion Service Provider
  • Vertragsverhandlungen mit dem Service Provider.

Phase 3 (Umsetzung):

Technische Umsetzung der verhandelten Verträge, SLA und Servicekatalog in die vereinbarte Betriebsumgebung (z.B. virtueller Client). In der Transition Phase erfolgt meistens einen Release des Workplaces und die Bereinigung des Software Portfolio.

  • Transition Projekt (Transition und Transformation)
  • IT Governance
  • IT Prozesse
  • Service Katalog
  • Lizenzmanagement